Podcast Ep. 7: Im Krieg waren die Kinder selten dick.

Focus Startupszene mit Gast Torsten Jensen, NRWalley Bearbeiten

Roland Fiege und Karl-Heinz Land im Gespräch mit Torsten Jensen, Experte für Entrepreneurship und Innovation. Er ist EY Startup Hub-Leader in NRW. Heute sprechen wir mit ihm in seiner Funktion als Vorsitzender des NRW Startup Verbands – NRWalley.
Alle Links mit Tipps zur Startup Finanzierungformen und interessanten Startups in den Shownotes.

Shownotes:
In dieser Folge haben wir über viele interessante Initiativen, Startup Programmme, Förderprogramme und erfolgreiche Startups aus Deutschland gesprochen.
www.deepl.com

Agentur für Sprunginnovationen SPRIND

[https://www.bmbf.de/de/agentur-fuer-sprunginnovationen-9677.html]

(http://https://www.bmbf.de/de/agentur-fuer-sprunginnovationen-9677.html)

Hour One. Engage your customers with synthetic characters
https://www.hourone.ai/

NEUE GRÜNDERZEIT NORDRHEIN-WESTFALEN
https://www.wirtschaft.nrw/neue-gruenderzeit-nordrhein-westfalen

Handwerk Connected – das Handwerkernetzwerk
https://handwerkconnected.de/

OpenAI – Discovering and enacting the path to safe artificial general intelligence.
https://openai.com/
https://beta.openai.com/

Leanix.net
http://leanix.net/

clickbuild.de
https://www.clickbuild.de/

Gründerstipendium NRW
Gründerstipendium NRW
https://www.exzellenz-start-up-center.nrw/

EY Startup Baromenter Juli 2020
https://www.ey.com/de_de/news/2020/07/ey-startup-barometer-juli-2020

NRW Startup Akut Fördermittel

[https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWStart-up-akut/16008/nrwbankproduktdetail.html]

(https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWStart-up-akut/16008/nrwbankproduktdetail.html)

www.karlheinzland.com

www.rolandfiege.com

#NowPlaying 

00:00:13
Speaker 1: Sieben neun fünf null Perspektivwechsel Podcast treffen sich Karl-Heinz Land und Roland Figel regelmäßig mit spannenden Menschen, sprechen über die Herausforderungen der Zukunft. Fluch und Segen der Digitalisierung. Wir sprechen über die Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz und der Daten. ökonomie. Ist die Digitalisierung letztendlich der Hebel zu mehr Nachhaltigkeit und der Weg zu einer ökologisch sozialen Marktwirtschaft?

00:00:39
Speaker 2: Eine kritische Betrachtung der Gegenwart mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.

00:00:44
Speaker 1: Willkommen zurück, Erde 5:0, Perspektivwechsel Portugal ist heute wieder wie immer am Mikrofon aus dem schönen Hennef bei Köln. Karl-Heinz Entrepreneure, ein Derwisch auf vielen Bühnen und ein absolutes Urgestein, wenn es um Digitalisierung in Deutschland geht.

00:01:01
Speaker 2: Karl-Heinz Holland und mit mir Roland Fiege wie immer Marketing und Technologie, Experte Rüstig und Jalloh und heute mit uns auch.

00:01:15
Speaker 1: Wir haben es lange schon angekündigt. Unser erster Gast in unserem wunderschönen Podcast mit uns heute ist Thorsten Jensen. Thorsten ist Experte für andere Schieb und Innovationen bei der Start up Hub in NRW. Und heute sprechen wir aber mit ihm in seiner Funktion als Vorsitzender von Start up Verband. Und Thorsten wird uns heute sehr tolle Einblicke in die Gründerszene in Deutschland und vor allem im Schwerpunkt NRW geben.

00:01:45
Speaker 1: Hallo Drosten, hallo Ihr beiden und vielen Dank für die Einladung.

00:01:49
Speaker 1: Ja, sehr gerne. War lange überfällig und ich denke, da können wir heute viel von dir lernen. Wenn es rund um das Thema die neue Gründerzeit Start ups in Deutschland geht, weil wir doch, da denke ich, noch viel, viel Nachholbedarf haben. Bei euch waren die Tage wie waren die letzten Woche? Was war für euch da die großen Schlagzeilen des Tages oder der letzten Tage?

00:02:10
Speaker 2: Karl-Heinz Ja, es war wahrscheinlich wie auch bei euch Es ist heiß, es ist heiß in Deutschland. Es passieren unglaublich viele Dinge, die Geschwindigkeit.

00:02:22
Speaker 1: Ich habe das Gefühl, Stillstand als Beschleuniger trifft am besten. Es passieren sehr viele Dinge gleichzeitig, sehr viele positive Dinge. Aber natürlich, wir werden ja nachher auch noch mal über den ein oder anderen Flop sprechen.

00:02:38
Speaker 1: Die Flops werden bei mir immer noch ein bisschen nachhallt. Waren die Interviews mit den Giganten vor dem Kongress in den USA doch, was doch alles sehr inszeniert wirkte und doch auch nur sehr, sehr kurz war. Interessanterweise haben wir alle großen Teck Giganten Apple, Facebook, Google, Amazon und Microsoft ihre Zahlen zurückgehalten und natürlich am Folgetag unglaubliche Rekorde verbucht. Aber ist ja auch logisch Wenn es mal offline Krise so viele Opfer gibt, dann ist natürlich klar, wer da gewinnt und dass die Plattformen und die Softwaregiganten. Thorsten Wir waren bei dir so die Tage.

00:03:23
Speaker 1: Wir haben ja alle Startups lange gewartet, das Konjunkturpaket im Coruña Konjunkturpaket scharf geschaltet wird. Das ist endlich so weit. Und das ist eine Hilfe für die Startups, die nun nicht älter als 36 Monate sind. Und die können bis 200 K in Form von Mangel Darlehen bekommen. Und das ist doch wesentlich wichtiger Schritt für die Startup-Szene, dass das endlich scharf geschaltet ist. In NRW würde ich mal sagen Wir haben es ja noch echt gut mit der NRW.Bank, die das schon relativ schnell umgesetzt hat und jetzt durch die Bundesmittel aufstockt. Allerdings Anderen Bundesländern sieht es noch ganz anders aus. Ich höre Stimmen von Rheinland-Pfalz beispielsweise Start, dann überlegen, ob sie oder nach Berlin umziehen, weil sie einfach dort eine starke Hilfe bekommen. Aber da können wir ja viel Dynamik.

00:04:15
Speaker 1: Da können wir ja später nochmal im Detail auch reingehen. Wir hatten ja als Gast bei Perspektivwechsel 5 5:0 Karl-Heinz und ich ja schon ein paar Folgen darüber gesprochen haben. Wir brauchen eine neue Gründerzeit, und wir brauchen einen Neugründer Welle, und zwar eine ganz radikale massive Investitionen in neue Technologien, neue Köpfe. Karl-Heinz, möchtest du das nochmal den Gedanken nochmal aufgreifen? Thorsten soll ins Konkrete gehen. Warum glaubst du denn, dass es so wichtig ist, dass wir so eine massive, starke neue Gründerzeit jetzt initiieren?

00:04:54
Speaker 2: Das wissen ja einige. Ich habe schon häufiger zitiert, bin totaler Schneehöhen von Joseph Schumpeter. Dieser Makroökonomen aus dem letzten Jahrhundert in 20er Jahren hat der so Dinge gesagt. Die schöpferische Zerstörung ist dazu da, um Systemfehler zu vermeiden, oder? Und eine neue Ordnung im Wirtschaftssystem herzustellen. Ich persönlich bin davon überzeugt Wir haben jetzt auch getrieben durch Corona.

00:05:21
Speaker 2: Corona hat jetzt quasi als Krise den Finger in die Wunde gelegt und hat jetzt ganz viele Systemfehler aufgezeigt in der Banken, Industrie, in der Flugzeugindustrie, in der Automobilindustrie, beim Fleisch.

00:05:37
Speaker 3: Skandale. Das ist ja kein Zufall, dass all diese Dinge jetzt gleichzeitig passieren, sondern das sind alles Systemfehler, die jetzt nur offensichtlich werden. Und das führt dazu. Da trägt dazu bei, dass da wieder eine Chance haben.

00:05:57
Speaker 1: Ich vergleiche das immer im Vergleich mit dem Wald.

00:06:02
Speaker 2: Wenn du durch den Wald gehst und dort eine Schneise mit einer Kettensäge ziehst von hundert mal hundert Meter, dann haben wir da ganz viele junge Bäume nach wenigen Wochen Wurzeln geschlagen und ziehen nach oben. Ohne diese Schneise keine Chance gehabt, und Coruña zieht gerade diese Schneisen. Und wenn wir es richtig machen die neue Wirtschaft, getrieben durch Nachhaltigkeit, durch Sinn, ökonomie getrieben, dann überlegen wir das neue Technologien und Start ups fördern besonders fördern die dann zu einer neuen Wirtschaft und zu einer nachhaltigen Wirtschaft den Bäumen.

00:06:44
Speaker 2: Das gefällt mir sehr gut. Ich habe gerade gestern in einem exotischen Wald einen riesengroßen, bestimmt 40 Meter hohen Baum gesehen. Da war er bestimmt schon 1000 Jahre steht, und er war vom Borkenkäfer zerfressen. Das ist eigentlich ein schönes, schönes Beispiel für die etablierten großen, bestärkten, ehemals starken Bäume, die eigentlich nicht mehr lebensfähig sind. Da sind wir ja jetzt an einem Punkt, wo uns leider die aktuelle Situation dazu treibt, Innovationen zu kommen, einerseits, aber andererseits auch neue Startups zu fördern. Traust du hast ja auch schon vor 19 Jahren auch schon mal ein Startup selbst gehabt, was tagtäglich mit Geschäftsideen zu tun. Was sind denn die größten Lichtblicke, aber auch die größten Probleme dieser Technologie? Start up Gründer in Deutschland aus der Warte aus?

00:07:40
Speaker 1: Vielleicht noch einen kleinen Schritt zurück? Dann beantworte ich sehr gern die Frage, was ich gelesen habe von einem alten Freund, Bekannten Sascha Schubert. Der hat geschrieben ökonomie, Krise 2000. Da war das Internet noch nicht so richtig da, um seine Kunden zu erreichen. 2020 haben wir die Old Economy Krise. Da ist die reale Welt nicht mehr so voll da, um seine Kunden zu erreichen. Ich finde diesen Gedanken spannend, weil nur die Symbiose aus beidem im Endeffekt nachhaltig ist für die Zukunft und natürlich das, was wir als Startups machen, so wichtige Probleme anzupacken und zu lösen. Das ist eigentlich der Chor des Unternehmertums, und es gibt viele Lichtblicke. Es gibt weiterhin viele spannende Gründungen, gerade gesehen hier in NRW. Da gibt es 80 Millionen Förderungen. Bekommen Software auf Basis von Micro Services umzusetzen. Sehr, sehr spannend natürlich. Aber trotzdem gibt es die große Herausforderung, dass die Investoren jetzt zum Beginn der Krise erst einmal zögerlich investiert haben. Das verwundert auch nicht. Da sind die Investments eigentlich flächendeckend in Deutschland fast um die Hälfte eingebrochen. Jetzt merkt man so langsam Erholung von dem Ganzen. Und auch die ganzen Förderprogramme sind ja so angelegt, dass man auf der einen Seite nicht hin unternehmen, was schon vor der Krise am Kriseln war zu unterstützen, sondern diejenigen zu unterstützen, die jetzt durch die Krise in Schieflage geraten sind, aber ansonsten wirklich bringen.

00:09:27
Speaker 2: Wie ist das denn? Es gibt ja sicherlich auch viele Startups, die vor der Krise, vor der Krise eine gute Geschäftsidee hatten. Man spricht ja im Startup Kontext auch gern, dass man sein Geschäft einfach mal komplett wendet und dreht. Aus deiner, was du siehst. Wie viele Startups haben eigentlich gelitten, und wie viele Startups haben sich eigentlich sehr gut geschlagen? Ich glaube, du hast zwei gute Beispiele.

00:09:54
Speaker 1: Also ein Großteil der Startups haben schon gelitten. Beispielsweise hat der Bundesverband Deutsche Startups dafür einen Partner von uns. Der hat auch Erhebungen gemacht und Startups. Neun von zehn Gründern sagen Die Krise tut uns.

00:10:11
Speaker 2: Zwingt uns, uns zu verändern, aber es gibt ganz tolle Beispiele. Wenn ich jetzt Hackmack rein schaue, kann sich jeder vorstellen. Gereist wird aktuell nicht so viel, und das Ganze unter großen Herausforderungen steht. Aber auch da gibt es Start ups. Da weiß ich von einem über die Krise noch zehn Prozent Wachstum hingelegt, weil sie einfach Daten getriebenen Ansatz haben. Das heißt, Sie sahen die Krise schon auf Sie zukommen, haben dann frühzeitig die Kunden umgebucht und haben es sogar noch geschafft, den Warenkorb zu erweitern. Ansonsten sind natürlich alle Delivery Services natürlich durch die Decke aufgestockt. Wenn man sich mal Flaschenpost anschaut, die jetzt erst wenige Jahre gibt es schon 7000 Mitarbeiter haben, 7000 an der Zahl. Das ist schon eine große Hausnummer.

00:11:03
Speaker 1: Aber man muss natürlich auch Roland.

00:11:08
Speaker 1: Ich finde immer Krisen Start ups, auch wenn es schwierig ist, weil man muss sich da beweisen. Ich sage immer Im Krieg waren die Kinder selten dick, weil sie kein Speck angesetzt haben. Die haben selten Schokolade bekommen.

00:11:27
Speaker 2: So ist das auch ein bisschen. Ich erkenne bei den Start ups, die müssen auf einmal viel kreativer sein. Und diese Kreativität tut den Ort sehr gut. Die merken auf einmal, was man alles nicht mehr braucht. Denk nur mal an das Thema Home. Auf einmal merken selbst Start ups Wir kommen eigentlich mit viel weniger aus. Früher hat man immer gedacht, man muss das haben. Manche Dinge sind dann doch nicht mehr so nötig, oder?

00:11:54
Speaker 1: Das Thema fliegen zum Kunden. Auf einmal geht’s auch da. Weil gerade Startups haben ja immer geglaubt und glauben oft, wir müssen seriöser sein wie die Großen.

00:12:07
Speaker 2: Ich brauche eine richtige Telefonnummer, eine richtige Firmen, Adresse wie du. Die anderen machen es jetzt auch. Da können wir auch viel mehr machen.

00:12:16
Speaker 1: Und ich glaube, dass das auch gut tun kann, wenngleich Kapital natürlich als wichtiger Faktor, vielleicht noch dazu anknüpfend an das Coruna zu einer Art digitalen Schub verpasst hat. Aber nicht nur den Start, sondern auch ganz besonders dem Mittelstand.

00:12:42
Speaker 2: Wenn man sich jetzt mal vorstellt, wie viele Geschäftstermin man vorher wirklich für sich wahrnehmen musste, war es jetzt auf einmal digital vor die Mannschaften jetzt mitziehen, weil sie merken Das tut ja gar nicht weh, wenn ich das am Telefon mitentscheiden kann und mir die Reisezeit Ich bin viel effizienter im Endeffekt, und ich glaube, das ist ein sehr positiver Effekt von Coruna, aber vielleicht auch nochmal spannend. Startups sind Unternehmer, das heißt, die haben die Zügel selbst in der Hand oder sollten sie in der Hand haben. Und jetzt da irgendwo rum zu jammern und zu sagen Hilfe hilft mir jetzt aus der Krise raus. Das hilft auch nicht. Da muss man selbst, wie man so schön sagt, die Ausdrucksweisen zusammenkneifen und schauen, wie man da nach vorne kommt. So ein schönes Lieblingsziel tat, was das angeht.

00:13:38
Speaker 2: Ich habe ja auch schon verschiedenste Unternehmen gegründet, verkauft, an die Wand gefahren, neu angefangen, das Licht am Ende des Tunnels muss man Zitat Sollte es doch schön klingen. Zitat Beginnt das Licht am Ende des Tunnels, musste man schon immer selbst einschalten. Und wenn man es nicht selbst einschaltet und man sieht ein Licht, dann ist es eventuell ein Zug, der frontal kommt. Da ist das falsche Licht. Soll heißen Man muss sich wirklich am eigenen Schopf herausziehen. Und das macht. Sagen wir mal, die Guten aus. Und vor allem, was die Amerikaner Resilienz nennen. Immer dranbleiben, niemals aufgeben und einfach viel Hirnschmalz rein setzen und sich wirklich und besser sein, schneller sein und flexibler sein als alle anderen.

00:14:21
Speaker 1: Also dem kann ich nur beipflichten. Ich habe 25, 30, vielleicht auch 50 begleitet im Laufe meiner letzten 35 Jahre, vor allen Dingen in der IT.

00:14:34
Speaker 1: Und die wenigsten von denen sind mit dem gestartet, also mit dem Geschäftszweck, den Sie eigentlich Major, sondern die meisten haben sich erst auf dem Weg gefunden. Ich glaube, dass das auch ein Grund ist, warum die Amerikaner im Schnitt erfolgreicher waren wie die Europäer oder auch die Deutschen. Weil die Deutschen, die ich kennengelernt habe, haben, über viele Jahre und Jahrzehnte immer sehr stark an ihren Geschäftsideen festgehalten und so Schuster, bleib bei deinen Leisten. Die Amerikaner waren da viel opportunistischer. Es gerade war das Business, waren dadurch immer sehr vertriebs orientiert. Und ich glaube, dass dadurch die Anpassungsfähigkeit viel höher war, weil die einfach gesagt haben Wenn der Kunde das will, dann machen wir eben das. Und wenn er das will, haben aber trotzdem immer versucht, Produkte dabei zu entwickeln. Und ich glaube, dass diese Strategie sich auf Dauer tatsächlich ausgezahlt hat. Also eigentlich eine digitale Evolution im Geschäftsmodell?

00:15:42
Speaker 2: Da sagst du, was gut ist. Es ist tatsächlich momentan years of the fittest im Schnelldurchgang, die anpassungsfähiger, die bleiben dran, wo ich gerade gesagt hast. In USA hat man es leichter, sich zu sagen Hat das nicht geklappt. Jetzt probiere ich einfach mal was anderes. Was mich dazu bringt, dass es in anderen Ländern und anderen Regionen der Erde in puncto Start ups ja ganz anders aussieht. Da wird uns Thorsten auch gleich sicherlich etwas über Israel erzählen können. Ich würde kurz eine Anekdote gerne erzählen. Kann sich vielleicht erinnern, dass er jetzt schon fast zehn Jahre her. Da waren wir mal auf der Tech-Branche in San Francisco. Das ist eine Start up Konferenz, die damals von dem Tech Portal durchgeführt wurde. Das wurde dann später mal in Berlin gemacht, sehr regelmäßig. Und was mir damals aufgefallen ist, ist, dass da tatsächlich mehr oder weniger jeder 22 jährige Student oder Studentin von Stanford als Gott gegebenes Recht wahrgenommen hat. Mit ein paar Folien auf die Bühne zu gehen und wirklich die Welt verändern zu wollen und neue Ideen zu haben, neue Geschäftsmodelle zu haben. Und da die da reihenweise mit 200, 250 000 Dollar Kapital von der Bühne die Ideen waren größer natürlich. Die Rate des Scheiterns ist natürlich auch entsprechend groß. Aber die Denke war immer sofort global und vor allem mit so viel Selbstvertrauen und das Ganze auch mit der ganzen anderen medialen Begleitung, als es hier in Deutschland ist. trossen. Du hast ja auch schon sehr lange auch schon über zehn Jahre auf der Start up Ebene und auf allen Ebenen sehr eng mit Israel verknüpft. Erzähl doch mal ein, bitte! Start up Nation heißt das, glaube ich, in Israel aus deiner Warte aus.

00:17:31
Speaker 1: So funktioniert dieses global Denken angesprochen, und das kann man sich vorstellen, wenn man ein Startup in so einem kleinen Land wie Israel gründet. Da muss man von Tag eins wirklich an internationale Kunden denken und ein Wachstum bei der eigenen Markt vor Ort. Auf der anderen Seite ist Deutschland Exportweltmeister. Und da ist eine wunderbare Symbiose. In Israel gibt es sehr viele Ausgründungen aus dem Militär. Sprich Jeder leistet dort seinen Wehrdienst, Männlein wie Weiblein.

00:18:05
Speaker 2: Und dafür es ganz viele sagen die auf, die besonders auf DiTech abzielen, die für den Heimatschutz abzielen und die Gründung, die da rauskommen. Das sind wirklich Gründungen, die etwas ganz Besonderes darstellen und wirklich technisch sehr relevant sind und oftmals auch so, dass sie von vielen Unternehmen beispielsweise gut mit beschreiben. Eines der größten. Einer der größten Verkäufe habe wahrscheinlich mitbekommen, was für einen hohen Millionenbetrag an Intel verkauft, einen hohen Milliardenbetrag an Intel verkauft wurde. Und er auf der anderen Seite, wenn man sich jetzt mal überlegt. Daimler hat ja die Chance, die zu kaufen. Früher haben das nicht gemacht, haben gesagt Wir machen das selbst! Haben die Ingenieure gesagt. Und später haben sie gemerkt Wir können das gar nicht selbst. Aber dann konnten sie sich nicht mehr leisten, und das war natürlich keine große Herausforderung. Aber es gibt eine Riesenchance für den deutschen Mittelstand. Ich habe es ebenso leicht angerissen, dass es viele auch für produzierendes Gewerbe im israelischen Start up ökosystem gibt. Wie baue ich meine Produktion besser auf? Predictive Maintenance, Industrie 4.0. Und da haben wir einfach ganz viele Weltmarktführer die Hidden Champions. Ich nenne sie gerne Tupel Hidden Champions, weil sie so gut manchmal versteckt sind, dass sie keiner auf dem Radar drauf hat. Aber die haben jetzt auch gerade die große Herausforderung. Sie finden nicht die passenden Talente, um weiterhin Weltmarktführer zu bleiben oder die patente Hoheit zu halten. Und was macht man in so einer Situation, wenn man jetzt nicht das Innovations Budget von Amazon und Google hat? Man kann kooperieren, und da bieten sich israelische Startups besonders gut an. Da gibts mittlerweile auch spannende Programme dazu. Wir können euch, so eine Studie, noch hiermit verlinken. Bei den Nodes ist Kooperationsmodell aussehen über das Ganze dann auch am Schluss zum Leben bringt.

00:20:14
Speaker 1: Aber unter uns gesagt Das ist ja nur ein Teil der Lösung. Fakt ist Gerade diese Hidden Champions. Rohland Wir müssen uns immer wieder klar machen 50 Prozent, mehr als 50 Prozent aller Hidden Champions kommen aus Deutschland. Also eigentlich dürften das nicht mehr als drei oder vier Prozent sein. Aber das zeigt den Erfolg dieser Unternehmen. Wir reden über mehr als 2. Unternehmen sind immer gut, um inkrementelle ihre Produkte zu verbessern. In der Automobilindustrie, im Maschinenbau, im Anlagenbau, in der Fertigung wo auch immer.

00:20:55
Speaker 1: Die sind aber nicht gut im disruptiven verändern. Also da, wo es darum geht, Dinge neu zu denken. Sprich Wir verbessern den Autoschlüssel so lange, bis der so ein riesen Trümmer ist. Der hat dann auch ein Display drin. Gerade der neue BMW hat so ein Display, da kann das Auto aus der Parklücke automatisiert rein rausfahren. Aber wir kommen nicht auf die Idee, dass der zur Software werden könnte, dass der Schlüssel zur App auf dem Smartphone wird. Da kommen wir nicht drauf, weil der Ingenieur muss ja basteln produzieren. Wir brauchen Physik. Wir brauchen Materie. Wir denken nicht immateriell, und das ist ein Riesenproblem. Und insofern bin ich bei Thorsten ja. Kooperationen könnten helfen. Aber Thorsten Vorher muss er überhaupt immer der Gedanke sein Was wäre, wenn mein Produkt gar nicht mehr benötigt wird. Wie könnte der Service dann aussehen? Und diese Frage stellen sich viel zu wenige Unternehmen in Deutschland.

00:22:01
Speaker 2: Bei dem Schlüssel bin ich voll und ganz bei dir. Ich möchte euch mal ein Beispiel geben. Hab die Tage mit einem Land Maschinenhersteller gesprochen und ich glaube jetzt nicht, dass man durch den digitalen Service ersetzen kann. Den wird es weiterhin geben. Aber natürlich haben die niht um sich weiter zu digitalisieren. Und wenn man jetzt mal schaut, für die sind ungefähr 5000 Start ups relevant, oft auf der Welt, von denen 130 Startups haben, die, die kennen, die A und B, die mit 800 von denen schon komplett Kontakt aufgenommen, Interviews geführt, durch qualifiziert. Mit wem arbeite ich? An welcher Stelle, wie tief, ob Investment, ob Kooperation und weiteres? Ich glaube, auch da unterschätzt man an vielen Stellen den Mittelstand und der Mittelstand. Wo kommt er denn her? Da hat man Unternehmer, die ein innovatives Denken hatten. Und wenn wir es jetzt schaffen, im nächsten Schritt auch dort nochmal die Anreize zu schaffen, digital zu denken, immateriell zu denken, dann wird es sehr spannend. Ich glaube, ein großes Risiko besteht allerdings darin, dass wir nicht mehr investieren an den Stellen, dabei auch zu Beginn der Krise ein großes Fragezeichen gebrauchen. In Gründungs ökosystem Wir brauchen eine Gründung eßkultur. Man darf auch mal auf die Nase fallen. Man muss wieder aufstehen und darf diesen Fehler nicht nochmal machen. Man darf nicht hinterher gebrandmarkt sein für sein Leben lang. Dass es mal irgendwie nicht geklappt hat, sondern man soll, sollen sehen Okay, der hat schon viele Erfahrungswerte um. Beim nächsten Mal ist die Chance viel höher, dass es klappt.

00:23:38
Speaker 1: Aber bei der Person Thorsten ist das wirklich noch das Problem. Ich möchte, dass man einfach reinschieben. Rohland Auch an dich. Ich erkenne eher was anderes. Erstens Der Helmut Schmidt hat mein Satz gesagt Wer eine Vision hat, der sollte zum. Dieser Spruch hallt bis heute nach. Ich habe Helmut Schmidt sehr geschätzt. Aber da hat ein Bärendienst erwiesen, weil wir brauchen wieder Visionen.

00:24:05
Speaker 2: Wir brauchen Visionäre, die ganze Märkte neu denken und neu denken möchten. Zweitens Früher hat man den Mittelständlern gesagt Schuster, bleib bei deinen Leisten. Die sollten immer das tun, was sie schon früher gemacht haben und das am besten konnten. Bloß nichts Zweites. So nach dem Motto Focus, Focus, Focus. Heute sagt man Hey Leute, ihr müsst diversifizieren. Das heißt eigentlich nichts anderes wie beim Bauern, der sagte immer Legt nicht alle Eier in ein Körbchen. Ja, das haben wir aber lange getan, und das war sogar gewünscht. Und das rächt sich heute. Und ich glaube, viel von diesen Kulturen ist einfach noch falsch in unserem System.

00:24:58
Speaker 2: Ich glaube, dass die Chance, die wir haben in Deutschland das sind so die Kategorie Auto ONLINE offline. Wobei wahrscheinlich in Deutschland eher Leute online die richtige Variante wählen, also dass man eben nicht komplett neue Geschäftsmodelle und neue Industrien sich denkt, sondern dass wir die Chance haben, Probleme und effizientesten, die man jetzt auch notgedrungen braucht, vielleicht auch durch Personalabbau, durch Garrone, einfach durch eine smarte ONLINE Lösung zu umzusetzen. Karlheinz, du hast ja auch ein paar Start ups oder investiert auch in Bereiche, die sehr eng mit Handwerk zu tun hat und mit anderen, sehr, sehr physischen Dingen.

00:25:49
Speaker 1: Möchtest oder darfst du darüber sprechen? Klar können wir darüber sprechen.

00:25:55
Speaker 2: Gerade aktuell. Ich bin ja in 110 Unternehmen beteiligt. Eins davon ist Handwerk Connected. Da verbinden die Handwerker miteinander aus einem Elektro Umfeld, aus dem Fliesenleger, aus dem Maler Umfeld und erhöhen deren Auslastung, verbessern oder sorgen dafür, dass sie Aufträge nehmen können, die eigentlich zu groß für sie wären. Oder ein anderes Click Bild. Das ist eine Applikation, die Dachdecker hilft. Ein Angebot für eine Hallendach, der teilweise 10000, 20, 50000 Quadratmeter. Wenn man und so denkt, diese riesen Hallen, die müssen renoviert werden, restaurieren, und das machen man mit. Klick Bild. Das Angebot wird in zwei Minuten gemacht, was vorher mal einen halben Tag in der Vorbereitung brauchte und dann einfach noch nicht über die Projektsteuerung gesprochen. Und ich glaube, dass da auf einmal Dinge gehen, die früher nicht gingen. Warum? Weil der Handwerker selber nicht aufs Digitale aus hat, sich die Sachen gar nicht angeguckt, aber jetzt auch getrieben durch diesen, wie Thorsten sagt Buster von Coruña, der die Digitalisierung, aber auch die Nachhaltigkeit treibt. Auf einmal sind die Menschen bereit, sich diese Dinge anzusehen gucken. Und deshalb ist diese Krise auch eine Chance, auch eine Chance für die deutsche Wirtschaft.

00:27:18
Speaker 2: Und ich glaube, ich habe gleich noch ein paar Fragen. Ich glaube aber, dass wir in Deutschland ein typischer Weg ist, weil wir eben. Ich sage mal inkrementelle auch digitalisieren müssen, weil wir ja haben. Ja, viel Erbe. Erbe auch im positiven Sinne. Industrie Wir sind ja auch was die Internetnutzung angeht, im Gegensatz zu China nicht erst mit dem Smartphone ins Internet gegangen, sondern wir haben da ja auch schon 30 Jahre auf dem Buckel. Und ich denke, das ist das, was wir in China sehen, wenn wir das noch kurz einwerfen wollen. übrigens Literatur Tipp Buchtipp Ist Super Powers von einem Auto. Da ist Kray Li war mal Google-Chef in China, und er berichtet so, wie wir quasi neidisch nach Silicon Valley schicken.

00:28:09
Speaker 1: Dann lacht er über Silicon Valley, wenn er aus der chinesischen Perspektive. Es ist natürlich übertrieben! Das Ganze sieht. Aber warum können die so totalitär? Das Thema künstliche Intelligenz wirklich en masse gründen und vorantreiben? Weil sie einfach viele andere Dinge nicht haben und viele andere Dinge nicht berücksichtigen müssen und sie einfach sehen. Das ist unsere strategische Chance, um irgendwie da die Welt zu übernehmen, anzugreifen.

00:28:40
Speaker 2: Vorland Ja und nein. Ich kenne kein Fully inzwischen seit 15 Jahren auch persönlich.

00:28:46
Speaker 3: Ich habe ihn das letzte Mal interviewt, vor etwa anderthalb Jahren in Boston am Miti zum Thema Künstliche Intelligenz. Ich habe gesagt Okay, erklär mir doch mal, was ihr da tut. Und warum machen die Chinesen das so anders? Erstens, weil wir es können. Und zweitens, weil wir es wollen. Und das ist der entscheidende Unterschied. Du darfst nicht vergessen, der ist selbstständig. Er war früher bei Google, dann bei Microsoft, hat da die Aktivitäten vorangetrieben, hat dort gelernt, ist dann zurück nach China, hat einen eigenen Fonds aufgelegt. Er selber hat privates Geld eingesammelt, natürlich auch vom Staat. Hat, glaube ich, inzwischen 3,8 Milliarden in seinem Fonds und investiert nur in ein und sagt Ich investiere maximal 10 15 Prozent in Staaten, den Rest in China. Das muss man sich einfach mal klarmachen. Der Mann weiß genau, was er.

00:29:50
Speaker 2: Und das ist der große Kontrast, finde ich. Die Sagen heilt letztlich alles, was industrielle Revolution quasi fordert und seine Autofabriken und CP und Fertigung, Steuerung, Optimierung oder alles, was sonst zu optimieren ist. Er sagt halt, die nächsten großen Einsparpotenziale gehen halt über Intelligenz. Aber das haben wir doch vor 20 Jahren schon mal gehört. Von wegen Analytics. Das Ganze mit Big Data. Das ist doch eigentlich nichts Neues. Das ist auch da. Thorsten Würde ich gerne mal deine Einschätzung haben. Ist das jetzt einfach die Aktuelles, die durchs Dorf getrieben wird? Oder sind wir tatsächlich der Auffassung, dass Computer nicht nur sehr dumm, aber dafür sehr schnell sind? Und wenn wir das beibringen, sind sie superschnell, sondern können tatsächlich auch Mehrwert stiften von selbst, also von sich heraus. Wie seid ihr beide das? Gibt es sowas wie künstliche Intelligenz überhaupt?

00:30:56
Speaker 2: Grundsätzlich ist ja vieles erst mal angelernt, was wir heutzutage mit haben. Aber es wird intelligenter wahrgenommen, weil die Rechenleistung einfach schneller ist und jetzt Richtung Quantum Computing denken. Dann haben wir ja nahezu unbegrenzte Rechenpower. Und jetzt mal auf den Mac, dann schaut man immer Hört ja hier künstliche Intelligenz, überall auf der Welt, aber nicht aus Deutschland. Und das glaube ich jetzt nicht. Wir haben ja hier schon. Seit über 20 Jahren gibt es das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, wo es viele Ausgründungen herausgibt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch so gibt es auch Startups. Ich weiß nicht, wer von euch jetzt schon mal von Deep gehört hat. Die stecken hinter dem Dienst Linguistin, und jeden Tag kennt fast jeder und kennt alle. Die wenigsten kennen die Firma, die hinten hintendran steckt, und der Algorithmus, der im Endeffekt die Leistung von dem, was Google kann, ist natürlich mega spannend. Das ist ein Startup, das jetzt in Köln ist.

00:32:04
Speaker 1: Ich dachte, die sind in Boston, in Köln schon wieder ein Freund.

00:32:14
Speaker 2: Wie gesagt, die hat fast keiner auf dem Radar. Insgeheim spekuliert man dazu, dass die Uni Status haben. Firmen Bewertung von einer Milliarde das ist noch nie offiziell irgendwo genannt worden, weil die Investment Runden sind geheim. Aber der Status wird in Insiderkreisen schon auf dem Level gehandelt.

00:32:38
Speaker 2: Aber Thorsten, lass mich dann noch einen Schritt zurückgehen, weil du bis jetzt schon auf Spezialisierung. Ich bin ein totaler Fan von DHL. Mein letztes Buch Erde 5.0 hab ich in 7 Minuten mit Dtl. übersetzt ins Englische. Ich nutze das wirklich seit drei Jahren.

00:32:57
Speaker 3: Aber zwei Dinge hast du gefragt. Erstens gibt es künstliche Intelligenz, und ich sage Nein, es gibt keine künstliche Intelligenz. Der Begriff ist einfach falsch angewendet. Es gibt lernende Algorithmen, Maschinen lernen. Wir können den Algorithmen etwas beibringen. Deshalb finde ich auch das Buch, von dem David Precht die künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens. So einen Schmarren habe ich noch selten gesehen. Lesen Sie in diesem Buch. Der Mann hat einfach überhaupt nicht verstanden.

00:33:32
Speaker 2: Oder er wollte auch einen sehr philosophischen Ebene reden, auf der ich nicht mit ihm reden kann.

00:33:39
Speaker 1: Das ist die Realität.

00:33:42
Speaker 3: Zweitens Warum ist kein Fully und die anderen Investoren in künstliche Intelligenz so erfolgreich? Oder warum werden sie zum Teil auch so erfolgreich? Weil keine Matrix funktioniert. Egal, ob du im Büro bist, in der Industrialisierung, im Maschinenbau, in der Fertigung künstlicher Intelligenz oder anders Lernende Algorithmen werden überall gebraucht, und deshalb ist es so essentiell. Und die Chinesen haben einfach verstanden, wenn wir da gut sind und die haben 1,3 Milliarden Menschen, haben statistisch gesehen 200 Millionen Studenten, die in den nächsten zehn Jahren die Unis verlassen werden. Und wenn die Top 3 Prozent die besten Mathematiker, Stochastik, Informatiker sein werden? Davon ist auszugehen. Da haben die ein Potenzial ohnegleichen. Und das einzige, was du brauchst, ist ein Internetzugang und Computer.

00:34:48
Speaker 3: Das ist der Grund, warum die.

00:34:52
Speaker 2: Wie draußen hast du ja schon erwähnt. Ist das ein Thema jenseits vom Deutschen Institut für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern und Ausgründung daraus? Wie weit sind wir denn da in so einer Art von Massen Gründungen, die auch quasi Funktionalitäten oder Ansätze beinhaltet? In Deutschland ist es eher eine Ausnahme. Oder ist es eine Mode? Siehst du so etwas öfters?

00:35:18
Speaker 2: Oder wie schätzen die Situation ein, wenn man uns die Pitsch anschauen, die jetzt kursieren? Da steht ziemlich auf jedem Pizzateig irgendwas mit einer Keime drauf. Aber da muss man es nun mal relativiert betrachten. Da ist nicht überall auch kein wirklich wirklich drinnen, und da stimme ich Karl-Heinz auch zu. Wir sind aktuell noch an einem Punkt, wo viel angelernte Algorithmen unterwegs sind. Aber wie gesagt, die verhalten sich schon schon so smart im Endeffekt, dass man damit viele der cakes, die auftauchen, auch wirklich digitalisieren und automatisieren kann. Wenn man jetzt einen Robot Process Automation beispielsweise denkt, da gibts viele wiederkehrende Aufgaben, die einfach dadurch automatisiert werden, da es, da ist es auf jeden Fall sehr spannend. Und wie gesagt, es fehlt ein bisschen inflationär benutzt. In den letzten ein, zwei Jahren. Ich glaube, da muss man noch ein bisschen bodenständiger argumentieren. Auf der anderen Seite, wie man jetzt mal schaut. Womit spielen die Investoren gerade mit rum? Da gibts eine. Gibt’s eine Open API? Die nennt sich gpt 5.. Und da wird aktuell schon nachgesagt, dass es dort Richtung mehr lernen geht. Aber wie gesagt, Luft ist es weiterhin nach oben. Vielleicht mal eine These dazu? Wir haben in Deutschland ganz viele tolle Forschungsinstitute, wie unter anderem das Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz. Was passiert? Dort werden massig Patente angemeldet. Was passiert danach? Dann landen in der Schublade. Werden die Gebühren gezahlt? Es wird aber nicht am Schluss zu einer wirtschaftlich genutzt oder zu einer Ausgründung getrieben. In den seltensten Fällen, und das ist total schade, dann hofft man, dass irgendjemand auf die Idee kommt, dieses Patent zu nutzen, und dann die Beitrag vernimmt. Warum gehen wir nicht hin und öffnen diese Patent Datenbanken für Gründer und sagen beispielsweise Ihr dürft dieses Patent nutzen? Ihr dürft damit los starten, ihr verletzt damit nicht uns als Patentinhaber. Sobald ihr anfängt, damit Revenue zu machen, machen wir Scheer, sodass es allen Seiten Spaß macht, weil dann würden wir ein Anreiz schaffen, damit Patente wirklich in die Verwertung reinzubringen. Und dann würden wir auch dieses Wissen, was einfach in den Forschungsinstituten ist, nach außen tragen. Neun weitere Neugründungen geben und jede Gründung. Im Endeffekt würde ich mal sagen so ein Teil des Mittelstands von morgen.

00:37:59
Speaker 1: Ja, sicher.

00:38:00
Speaker 2: Da würde ich Karl-Heinz, würde ich auch gerne nochmal deinen Ansatz, den wir auch schon ein paar Mal die Idee hatten, dass er statt vier Milliarden in Old Economy zu pumpen, wirklich Gründer, Gründer die neue Gründerzeit endlich mal anstoßen? Ich habe eine ganz einfache Gleichung.

00:38:19
Speaker 2: Ich habe damals vorgerechnet Ich sage Wenn du die neun oder zehn Milliarden, die du jetzt in die Lufthansa gesteckt haben, stecken mussten, scheint das ja nicht. Die letzten zehn Milliarden seien die Kriegen in neun Monaten nochmal dieselbe Summe und dann im Jahr weitere zehn Milliarden. Bauen aber trotzdem 22000 Arbeitsplätze ab. Und das ist ja auch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Meine These ist Gib jedem Gründer 250000 Euro, wenn er eine gute Idee hat, eine vernünftige Perspektive vorzeigen kann. Nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr nochmal 250000. Dann könntest du theoretisch 40000 Unternehmen im Start up begleiten. Und wenn die Hälfte von denen nach fünf Jahren irgendwie im Schnitt, sagen wir mal, 20 bis 50 Mitarbeiter hat, dann kann man sich ausrechnen, was herauskommen würde, wenn 90 Prozent verschwinden würden. Dann hätten wir immer noch 4000 neue Unternehmen. Bei 50 Mitarbeitern wären wir immer noch bei 200 000 Arbeitsplätzen. So reden wir über 22 000 abgebaute Arbeitsplätze mit 100 Milliarden Unterstützung. Wir sind eher eine ökonomie als eine Gründerzeithäuser.

00:39:44
Speaker 1: Es gibt ja schon diverse Fördermittel, meistens aus Mitteln, dann auf den Bund beziehungsweise auf die Länder verteilt. Und da durfte ich ja auch in einem Projekt im Rahmen eines Projektes sehr intensiv innerhalb von Deutschland, welche Förderprogramme es dort gibt, gerade jetzt rund um Digitalisierung. Ich glaube, das hat die Politik auch verstanden und gesehen. Das ist ja systemrelevant. Wenn jetzt Lehrer und Professoren und Firmen sich nicht treffen können online, dann geht ja gar nichts mehr. Also, ich bin absolut überzeugt, dass da noch viel Geld in den nächsten Monaten kommen wird für Projekte, für Digitalisierung und eben auch für Gründungen. Vielleicht nicht in der Bandbreite, wie wir uns das wünschen. Was mir aufgefallen ist dass es sehr große Unterschiede gibt von Bundesland zu Bundesland in Baden-Württemberg ganz klassisch gerne gesehen, ist in Kooperation mit Hochschulen mit Prototypen Bau richtig physischen Sachen auch. In Rheinland-Pfalz gibt es eher relativ wenig, in Schleswig-Holstein gibt es meines Erachtens gerade gar keine digitale Programme. Es ist sehr ungerecht verteilt. Hessen aus meiner Perspektive ist da der absolute Vorreiter momentan mit dem distal Programm. Thorsten, du bist ja in NRW. Erzähl doch mal ein bisschen über Wall-E und über deine Insiders in Nordrhein-Westfalen angeht. Da gibts ja auch Stipendien und verschiedene andere Fördermittel.

00:41:21
Speaker 2: Exzellenz, Start up Center und sowas macht mal ein bisschen Werbung für das Land Nordrhein-Westfalen und Start up gründen bitte vielleicht noch auf die These zurück, dass es ungerecht verteilt würde. Einfach nur sagen Das ist eine andere Fokussierung von jedem Land und NRW den Wirtschaftsminister, Minister Pinkwart, der sich das Thema Innovation und Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben hat. Und er liebt das auch wirklich. Coruña Zeiten hat man auf jedem Event auch physisch antreffen können, und er ist dann vor Ort. Hört den Gründern zu heute Innovationstreiber zu und legt hinterher den Schalter um, sodass das Sprachrohr in die Politik. Das heißt, wir stellen ja auf verschiedenste Forderungen Aufhören zum ökosystem. Was ist denn, was ist denn generell mit braucht? Aktuell würde ich mal sagen Gute Ausgangslage durch ein starkes Ministerium, die auch wirklich ein großes Interesse daran haben als in Zahlen gesprochen. Es gibt einen Gründer Stipendium, bei dem Gründer ein Art bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro pro Monat bekommen. Es gibt jetzt einen Fonds von 150 Millionen, aus dem die Start up Exzellenzen aufgebaut wurden. Das heißt, sechs Universitäten teilen sich diesen Topf von 150 Millionen Ausgründungen aus der Wissenschaft mit zu unterstützen und das Ganze nochmal unterstützt mit einer großen Erweiterung des Fonds. Bei der NRW.Bank der auf knapp 500. Aufgestockt wurde, was jetzt zahlen sehen wir sagt, da wird jetzt nicht unbedingt gekleckert. Und deswegen ist auch noch ganz schön. Karl-Heinz hat ja angesprochen. Die neue Gründerzeit und die neue Gründerzeit, die gibt’s auch in NRW. Das ist nämlich ein Dokument, das heißt die neue Gründerzeit NRW. Zehn Punkte Papier, das Ende 2000 19. entstanden war. So ein Zufall? Was sind die zehn Punkte, die gemacht werden müssen, um Gründer gründen attraktiver zu machen? Und an welchen Stellen ist das Ganze noch ausbaufähig? Und das ist sehr spannend. Nichtsdestotrotz muss man auch sagen Wenn man jetzt mal nach Berlin schaut, da sitzen die ganzen Fonds, wo? Das ist auf jeden Fall mehr Kapital vor Ort als in NRW. Da ist sicherlich noch Luft nach oben. Das ist einer der nächsten Schritte, wirklich mehr Investoren hier anzusiedeln, Fonds hier anzusiedeln. Aber auch diejenigen, die da sind, Business Angels wie Karl-Heinz da auch noch bekannter zu machen in der Region. Dass die Start ups auch wissen, wem sie ihre, wem sie ihre Idee Pigeon können und wer dort, wer dort helfen kann. Das ist sicherlich einer der nächsten Schritte, die hier wichtig sind. Also ich glaube, ihr habt doch auch so ein Freund mit dem Stipendium.

00:44:16
Speaker 1: Natürlich. Wir selber mal einer meiner Söhne, hat tatsächlich selber auch ein Stipendium beantragt. Er macht ein Getränk, veganes Limonade. Aber dafür will ich jetzt gar keine Werbung machen.

00:44:33
Speaker 2: Was mir immer fehlt, ist der Vergleich zu früher, also wenn wir mal überlegen, wie es denn das Silicon Valley entstand. Wir müssen uns klarmachen Kalifornien war immer die ärmste Region der Republik. Und dann hat John Kennedy gesagt Wir tun es, wird bald ein Mensch auf dem Mond stehen. Und damit hat er die Produktion des Mikrochips forciert. Letztendlich hat man entschieden Das war eine politische Willenserklärung. Wir machen das in Kalifornien. Und so ist das Valley entstanden und Millionen von Arbeitsplätzen neben Intel und allen anderen, den Produzenten. Die sind alle dahin gegangen Juliet Packer und haben doch ihre Fabriken und Produktion gemacht. Und später dann via Google Orakels und Co.. Nur durch diesen Einspruch hat er das ausgelöst. Und was ich bemerkenswert finde Thorsten ist. In Deutschland gibt es inzwischen die Bundesagentur für Innovation. Geleitet wird von dem Rafael Laguna de la Vera, sonderbarer schöner Name dieser Laguna de la Vera.

00:45:47
Speaker 2: Der ist der Chef, und die haben jetzt schon drei Investitionen gefördert in Quantencomputern, in regenerative Energien. Und was er tatsächlich tut, der hatten 100 Millionen Budget und kann Start ups helfen, wenn sie wirklichen Quantensprung machen in der Innovation.

00:46:09
Speaker 2: Da kann der sagen Telekommunikations, Themen, Energie, Themen und kann sagen Ich fördere euch für zwei bis drei Jahre so lange, bis wir marktreif sind, um dann diese Sprung Innovationen in den Massenmarkt zu geben. Das finde ich einen herausragenden Ansatz. Und ich glaube auch, dass der wirklich von Erfolg gekrönt sein könnte.

00:46:34
Speaker 2: Weil damit kann man aber nicht, indem ich ihn in vergangene alte Industrie, in die Luftfahrtindustrie, die Automobilindustrie, Kohleausstieg, Atom-Ausstieg. Das heißt, wir investieren gerne in das Abwracken von alten Technologien. Und ich würde es lieber so verwendet, wenn wir hier nur dann muss man sagen 100 Milliarden Lufthansa und hundert Millionen in Innovation. Da sollte man vielleicht noch einmal über das Verhältnis nachdenken. Aber die Idee ist grundsätzlich genau die richtige Idee finde ich auch super.

00:47:13
Speaker 1: Und was ich auch einmal den Bogen zu spannen, das am Anfang gesagt Wir brauchen wieder mehr Visionen, und das ist ja das eine, über Sprung, Innovation spricht. Da geht es ja wirklich um etwas Disruptive, um nicht nichts inkrementelle ist, sondern etwas, was sich grundlegend ändert. Und wenn ich diesen Auswahlprozess der Bundesagentur für Sprunger Innovation richtig verstanden habe, dann schaut man ja auch ganz besonders auf Gründungs Persönlichkeiten. Nochmal mit Trauerfall, wenn man sich mal anguckt, so die Visionäre der Gegenwart ein Elon Musk als Beispiel. Den wird man ja vielleicht erst mal so kennenlernen, als verrückt abtun. Aber genau solche Brains kriegen dort eine Möglichkeit, auch Finanzierungen zu bekommen. Mega spannend und sicherlich eine Bereicherung.

00:48:01
Speaker 2: Aber ich hab das vielleicht mitbekommen. Roland Ich weiß nicht, ob du es im aktuellen SPIEGEL gelesen hast. Ich habe einen Artikel Tanz oder stirb zu unserem Lieblings Baby tick, tack, tick, tack. Ich hab ja immer noch nicht verstanden. Aber jetzt macht der Herr Trump nicht nur, dass er die Wirtschaft halb kaputt gemacht hat in den USA mit seinen leeren Versprechungen. Jetzt zwingt er quasi die Amerikaner, den amerikanischen Teil des Geschäftes an Microsoft oder einen anderen amerikanischen Konzern zu verkaufen. Und was das für Investoren bedeutet.

00:48:45
Speaker 3: Da wird vor allen Dingen auch eine Facebook und andere daran verlieren.

00:48:49
Speaker 2: Denn eins ist doch klar Wenn wir Stellt euch vor, das würde Modell machen, dann würden wir Deutschen demnächst sagen Na ja, die Amerikaner spionieren uns aus. Sie sind ja auch nicht mehr so gute Freunde, jetzt sozusagen. Dann wollen wir nicht mehr das Facebook, sondern die müssen jetzt verkaufen. An Broda will ja mal die Möglichkeit.

00:49:11
Speaker 1: Gab es ja auch einen schönen Tweet dazu? Genau.

00:49:15
Speaker 2: Und dann muss man sich einfach mal überlegen, was der Entschuldigung diese Pappnase damit auslöst. Und sein Versuch wird kläglich scheitern. Aber er wird leider im Moment die Dinge vermutlich beeinflussen. Eine bestimmte Richtung?

00:49:33
Speaker 2: Ja, das spielt die Trumps Taktik mit ein, die ja auch in Silicon Valley gerne gesungen wird. Ja, wir müssen Vollgas geben. Wir müssen alle Daten nutzen, weil ansonsten die Chinesen schneller sind und uns quasi die Butter vom Brot ziehen.

00:49:48
Speaker 1: Das Silicon Valley wird das immer gerne nach vorne geschoben, um quasi wirklich diese Monopole zu erhalten. So nach dem Motto Wenn wir es nicht machen, dann machen es die Chinesen. Da wird es auch nichts. Dann wird es für uns auch volkswirtschaftlich schlechter. Das ist wirklich eine neue Form der Kriegsführung, die da jetzt gerade stattfindet und quasi wars ist. Und da sind die modernen Zeiten aber immer noch lieber das als Raketen schicken.

00:50:18
Speaker 1: Nicht nur diese Trade Force passieren, das passiert ja auch so eine Art News. Wir kriegen das mit den Wutbürgern, die ihre alternativen Fakten dann über Social Media untereinander verbreiten und sich davon nähren. Aber auf der anderen Seite gibts ja auch sowas wie Fakes. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass dort Videos und Bilder und alles so manipuliert werden, dass man eigentlich fast nichts hat, das man den Unterschied nicht mehr erkennen, ob es jetzt wirklich ein Fakes oder ob es real ist. Da wird Angela Merkel irgendwie Worte in Mund gelegt, dass sie den dritten Weltkrieg ausruft oder oder ähnliches, was erschreckend ist. Und wirklich vom Laie kann das nicht mehr unterschieden werden, und selbst von den News Portalen wird es immer schwieriger. Dass diese Meldung überhaupt nochmal quantifizieren und qualifizieren. Ob das denn überhaupt der Fall ist und da ist gerade in diesem ganzen Imaging Bereich wird es massive massiven Wandel geben und da braucht es natürlich auch irgendwo eine Möglichkeit, das nachzuvollziehen. Ich bin kein Fan von regulatorisch, aber es muss einen Weg geben, wie man trotzdem Transparenz mit hinbekommt und so Leute wie der Trump versuchen, das Ganze auch noch für sich zusammen zu manipulieren. Twitter und so weiter.

00:51:39
Speaker 2: Dann wird es wirklich schon kriminell, aber unter uns gesagt, ich mache mir wenig Sorgen um die Videos.

00:51:48
Speaker 2: Wichtig ist, dass man Medienkompetenz erhalten. Und wichtig ist Medienkompetenz. Das heißt, dass Kinder, Jugendliche, Studenten, aber auch wir selber eine Face News von der News unterscheiden können und nicht jeden Scheiß kritisch glauben, ja unkritisch glauben, weil das ist ja tatsächlich da. Warum ist das in Amerika viel gefährlicher als hier? Weil es viel weniger Medien gibt. Es gibt keine Tageszeitungen mehr, die derart zerrissen. Es gibt keine Nachrichtensender mehr. Es gibt nur noch diese Fox news artigen bla bla bla Sendungen und dann noch ein bisschen CNN. Aber der ist halt nicht mehr viel geblieben, und das ist kritisch. Und wenn dann Leute hingehen, wie passiert jetzt vermutet man das in den Wahlkampf. Dieses Mal die Chinesen auf der einen Seite. Die werden wahrscheinlich eher für beiden ein Plus nehmen und die Russen vermutlich eher für Trump. Jetzt, da es dafür passé im Hintergrund ein Krieg, den wir gar nicht mehr überblickt. Und da werden Tausende Millionen von kleinen Informations Snippets verbreitet werden, die weniger Medienkompetenz Mitarbeiter und Bürger der Vereinigten Staaten und anderer Staaten werden, die einfach glauben, das ist ja auch schon geäußert.

00:53:20
Speaker 1: Es sei das Einzige, was mir wirklich Sorgen macht, auch im Hinblick auf die nächsten Bundestagswahlen. Tatsächlich stattfindet. Gezielte Desinformation stattfindet, was es ja auch schon immer gab. Aber was natürlich jetzt einfacher, schneller und in Echtzeit im Prinzip passieren kann. Und da sind wir ja schon ein klein bisschen diesen Kulturpessimisten, wie er sagt. Naja, ist ja nicht alles Gold, was glänzt. Und da muss man aufpassen und ethisch moralisch Ethikkommissionen geben, die dann entscheidet und regulatorischen oder auch nicht. Zumindest mal irgendwelche Schranken und Kontrollgremien wird es da geben. Und das wissen wir auch. Alles, was technisch machbar ist, wird am Ende auch gemacht werden. Das haben wir auch bei Facebook schon erlebt. Bei Facebook-Daten erlebt Open Graph Stichwort Cambridge Analytiker.

00:54:18
Speaker 2: Insofern glaube ich, dass sowohl der Wahlkampf in USA wie auch die nächste Bundestagswahl zeigen werden, wie Medienkompetenz denn die Bevölkerung ist.

00:54:31
Speaker 1: Ich würde den Medienkompetenz gern noch mal aufgreifen.

00:54:36
Speaker 1: Wir leben ja in einer besonderen Zeit. Wir haben jetzt die Digital Immigrants, also die Leute, die die Welt noch ohne Internet kennen, die Welt noch ohne Smartphone kennen. Ohne Mobiltelefon leben jetzt alle zusammen gleichzeitig, das heißt die Jüngeren, die wachsen in einer Welt auf. Die kennen das Thema Augmented Reality. Für die ist das ganz normal. Für diejenigen, die jetzt noch ohne Telefon, ohne Computer aufgewachsen sind. Die fühlen sich abgehängt. Natürlich ängste mit sich, und das schürt natürlich auch. Das lässt sich schnell spüren. Durch Populismus. Das ist eine große Gefahr. Aber wie gesagt, führt euch mal vor Augen, wie unsere unsere Kinder. Die kennen keine Welt ohne Zukunft. Für die ist das ganz normal, damit aufzuwachsen mit einer erweiterten Realität. Und das ist jetzt mal spannend. Wie kann dort am Schluss ein Mensch sich entwickeln und entscheiden Was ist real und was ist nicht real? Ich glaube, das werden gesellschaftliche Fragen, mit denen wir uns in der Zukunft beschäftigen müssen. Da geht schon fast ins Philosophische mit rein. Aber das werden große Fragen, die wir uns stellen müssen. Warum da auch nochmal ein Schwenk zu machen? Eine gesellschaftliche Frage, die wir uns weiterhin auch stellen müssen, ist natürlich das ganze Thema. Klima und Startups, die Social Entrepreneurship Bereich unterwegs sind, adressieren genau solche Problematiken. Und da würde ich auch gerne nochmal eine Lanze für brechen. Ist es so wichtig, dass wir Entrepreneure haben, die sich solchen Themen annehmen und dort wirklich Lösungen herbeiführen? Und da muss es nicht immer das sein. Da gibt’s in diesen schönen Ausdruck auch Tsipras spricht einem Unternehmen, das auf der einen Seite so neudeutsch strippt ist, aber auch ein Impakt generell mitbringt. Das finde ich einen sehr nachhaltigen und schönen Ansatz in seiner heutigen Zeit.

00:56:44
Speaker 2: Aber das ist ja auch die Chance, dass wir nämlich verstehen, dass Technologie tatsächlich auch der Hebel und Digitalisierung, der Hebel zu mehr Nachhaltigkeit sein kann. Und viele der Start ups, die das heute tun, die Autos nicht mehr bauen, sondern Schering Plattformen für Autos. Wir brauchen jedes zehnte oder zwanzigste Auto, und das macht einen entscheidenden Unterschied. Da bin ich vollkommen bei der Transen, und die werden auch noch wirtschaftlich erfolgreich sein. Davon gehe ich fest aus.

00:57:16
Speaker 2: Und dann haben einen schönen Perspektivenwechsel absolut.

00:57:19
Speaker 2: Trendthema Perspektivwechsel. Stelle ich euch beiden jeweils eine Frage? Das hab ich mir bei unserem guten Freund Scott Galloway abgeguckt. Der fragt immer die Experten, mit denen er so zu tun hat. Was würdest du deinem Zwanzigjährigen raten mit der Erfahrung, die du heute hast?

00:57:41
Speaker 2: Also wenn ich so zurückdenke Ich würde von Anfang an versuchen, noch stärker die Mechanik von Märkten zu verstehen, zu erkennen, wo die wirklichen Hebel sind und versuchen, noch früher in nachhaltigen Projekten dabei zu sein. Nein, mein Motto ist Quinta ist Majak, egal wo, was du willst. Du kannst mit dem Glauben Berge versetzen. Das habe ich übrigens sehr stark bei den Amerikanern gelernt, und Visionen macht wirklich den Unterschied. Ich hätte rückwirkend früher Visionen für das, was ich tue, entwickeln sollen.

00:58:25
Speaker 2: Thorsten, du hattest dir jetzt eine Minute Zeit, selbst darüber nachzudenken Was würdest du deinem zwanzigjährigen Ich raten mit dem Wissen, was du heute hast?

00:58:34
Speaker 1: Da hätte ich auch keine Minute gebraucht. Ich würde ihm auf jeden Fall raten, noch mehr um die Welt zu reisen, um erstmals wirklich die Welt kennenzulernen und nicht aus einer Berichterstattung kennen zu lernen. Wie fühlt sich das an? Wie schmeckt das Essen vor Ort? Wie ist die Kultur? Was gibt es wirklich für Probleme vor Ort? Weil die muss man gesehen haben und erlebt haben, dass man sie richtig lösen kann. Ich glaube, das wäre ein Thema und dabei am besten noch programmieren lernen und mal so ein paar Jahre als digitaler Nomade um die Welt zu ziehen.

00:59:05
Speaker 2: Mein Rat an 21jährige sich sehr guter Rat, ergänzt ich mal noch das, was ich meinem Zwanzigjährigen? Da ist es schon zu spät.

00:59:14
Speaker 2: Ich sage jetzt mal 15 jährigen Ich passt besser auf in Mathe Technologien, tu alles, was du brauchst, um dich besser mit anzufreunden, als es mir dann später gelungen ist. Mehr Reisen, weniger in jungen Jahren dem Geld hinterher rennen, mehr reisen, mehr Erfahrung sammeln und das richtige Frau finden. Auf Anhieb auch wichtig. Eine ganz wichtige Entscheidung.

00:59:47
Speaker 1: Super.

00:59:49
Speaker 2: Da kommen noch die Flops der Woche von unseren Hörerinnen und Hörer, das einst sehr beliebte kleine Kategorie. Was sind für dich das Top oder Flop der Woche?

01:00:03
Speaker 1: Ich hatte diese Woche drei Tage den Enkel, mein Enkel, und wir sind zusammen auf der Sommerrodelbahn gewesen.

01:00:13
Speaker 2: Wir sind zusammen Gokart, rennen gefahren im Schwimmbad.

01:00:17
Speaker 2: Wir haben Schach gespielt, Musik gehört und Pumuckl geguckt, und das war der absolute.

01:00:27
Speaker 2: Es hat mir viel Spaß gemacht. Ich sind sehr lieben Enkel, und der Lob der Woche mache mich. Ich habe mir die Kaffeemaschine angeguckt, was da alles drinsteckt, und ich muss dringend nochmal die Kaffeemaschine für mich war.

01:00:56
Speaker 1: Wir haben am Wochenende eine kleine Mitgliederversammlung stattfinden lassen, die mit viel Abstand und allen Kona Maßnahmen, aber einfach schön, da das Team zu sehen, live zu sehen und nach so einem langen Abstand einfach auch nochmal in die Augen schauen zu können und zu sagen, das hat viel Energie und Spaß gemacht und alle, alle Flops irgendwie irgendwie ausgeräumt. Ich bin da eigentlich wunschlos glücklich und erfüllt von der letzten Woche.

01:01:36
Speaker 2: Das klingt doch. Das klingt doch gut, war ein Flop der Woche. Ist die Aufsicht im Hafen von Beirut?

01:01:47
Speaker 2: Was da abgegangen ist, war für mich der größte Flop der Woche. Wie das sein kann, dass durch eine Mega Explosion quasi die Hälfte meiner Hauptstadt obdachlos wird? Am Rande erwähnt. Ich wohne in Worms. Das ist ja nicht so weit weg von. Da gab es vor 99 Jahren ein ähnliches Unglück, wo es den ganzen Stadtteil quasi weg gehauen hat.

01:02:12
Speaker 2: Da sind wir vor hundert Jahren schon gehabt. Das war für mich der Flopp der Woche, war die Tatsache, dass ich gestern früh, kurz vor Sonnenaufgang mit dem Rennrad in Richtung Odenwald gefahren, 100 Kilometer gestrandet habe und den Sonnenaufgang auf dem Rennrad erlebt habe. Kann ich nur empfehlen, steht früh auf. Und vielen Dank, dass du da warst.

01:02:44
Speaker 2: Allerdings in den Showdowns lesen empfiehlt weiter Gebt uns gute Bewertungen, sendet uns Fragen und über Facebook befindet uns unter unseren Klarnamen. überALL eine tolle Woche und bis bald mit einem sehr, sehr tollen Gast zum Thema Perspektivwechsel.